Archiv für Oktober 2011

Taufe in Abendstimmung

Gepostet von Jocky um 17:41


Gestern hatten wir die große Ehre mal wieder eine Taufe zu erleben. Seit Anfang Oktober läuft ja bei uns der „Kurs auf Jesus“, wo wir alle Hauskreise zusammengelegt haben, um uns gemeinsam auf Gott auszurichten, grundsätzliche Themen zu behandeln und vor allem viel Zeit für Lobpreis und Gebet (und damit natürlich auch für prophetische Eindrücke) zu haben.

Bei der ersten Einheit war ich in der Gebetszeit mit Alex im Gespräch und wir kamen drauf, dass es vielleicht dran wäre, mal ne Lebensbeichte abzulegen und sich taufen zu lassen. Wir haben uns dann bei mir zu Hause getroffen, haben über Taufe gesprochen und sein Leben bereinigt. Welche Karft hat doch Vergebung!

Ein Termin war dann auch gleich da. Sonntag nach dem Gottesdienst sollte es losgehen. Dummerweise fühlte ich mich sehr krank und zog es vor, die eigentliche Taufhandlung jemand anderm zu überlassen…

Günstigerweise hatten wir noch einen der letzten sonnigen Tage zu erwischen, auch wenn es doch schon recht kalt war. Schließlich hatte sich eine kleine illustre Truppe an der Isar direkt in der nähe des Tierparks eingefunden. (mehr …)

What grace is given to me VIII

Gepostet von Jocky um 02:45


In meinem alten Blog hatte ich eine Serie, wo ich mich immer an die guten Dinge erinnert habe, die geschehen sind. So leicht verliert man den richtigen Blick auf die Dinge, wenn man immer nur auf das schaut, was man nicht hat. So habe ich beschlossen die Serie „What grace is given to me“ ins Leben zu rufen (nach einem Filmzitat aus „Die Gefährten“), um dankbar auf die tollen Sachen zu sehen, die ich eigentlich überreich habe. Mir ist aufgefallen, dass ich schon eine Weile keinen, neuen Beitrag in der Serie geschrieben habe. Wird also höchste Zeit. Also los geht’s…

  • Ich bin froh, dass ich momentan finanziell ganz gut abgedeckt bin, obwohl ich seit einigen Monaten arbeitslos bin. Neben meinem gelegentlichen Verdienst durch grafische Projekte, gibt es immer wieder Leute die mich auch finanziell immer wieder unterstützen. Dafür bin ich wirklich dankbar, dass es Leute gibt, die meinen oft ehrenamtlichen Dienst unterstützenswert finden.Besonders gefreut hat es mich, dass mir ein Freund einen neuen Monitor geschenkt hat, als ich ihm erzählt habe, dass ich schon länger am Überlegen war, mir einen größeren zuzulegen, weil so das Arbeiten mit Werkzeugpaletten und der Arbeitsfläche viel besser möglich ist. Ich war sogar in der Lage mir einen Rechner anzuschaffen, weil mich die alte Kiste doch immer wieder nur genervt hat. Es fehlt noch eine Komponente, aber ich gehe davon aus, dass der neue Computer bald funktionstüchtig ist und ich bald noch schneller arbeiten kann.Ich bin ganz froh, dass ich momentan ganz gut über die Runden komme, mir hier und da auch etwas leisten kann (Essen gehen, Kino, DVDs und Bücher). (mehr …)

Storch sucht Landeplatz

Gepostet von Jocky um 01:20


Ich war heute bei einem kleinen Gebetstreffen für München. Dabei hatte ich zwei Eindrücke, mit denen ich am Anfang nicht wirklich viel anfangen konnte. Die ganze Zeit ging es schon darum, dass wir zu Gott kommen, dass wir lernen von ihm zu empfangen, in Seine Ruhe einzugehen, zu ruhen von unseren Werken, zu erfahren dass wir bei Ihm wirklich auftanken können.

Und dann hatte ich dieses Bild. Dieses typische Bild von dem Storch mit dem Baby im Schnabel. Und der Storch war auf der Suche nach einem Landeplatz, auf der Suche wem er dieses Kind anvertrauen könnte. Es war nämlich nicht nur irgendein Geschenk, irgendein Baby. Sondern es war das Kind des Vaters im Himmel, das Baby Jesus, das kleine Jesuskind. Das war ihm so kostbar, dass er das nicht einfach jemand so mal eben anvertraut hat. Es war sein einziger Sohn! Er war auf der Suche nach jemandem, der dieses Baby wirklich empfangen würde. Sich um es kümmern würde, ihm wirklich Zeit widmen würde. Nicht nur in der ersten Euphorie und dann in die Kindergrippe abschieben, weil einem die eigene Karriere wichtiger wäre. Wer würde dieses Baby Jesus empfangen, der nur sein Lächeln geben könnte. Klein und verletzlich wäre, schutzbedürftig, liebeshungrig. Nicht der Jesus, der mir meine Probleme abnimmt, mich versorgt und heilt. Nein, der Jesus vor dem man einfach andächtig steht und ihn anbetet…

Ich sehe dich mit Staunen an und kann mich nicht sattsehen und weil ich nun nicht anders kann, bleib ich anbetend stehen. Ach, dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel ein weites Meer, dass ich dich könnte fassen!“ Liedzeile aus „Ich steh an deiner Krippen hier“

Denn die Augen des Herrn durchstreifen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.“ 2. Chronik 16,9

Und der zweite Eindruck war einfach diese Bibelstelle, wo Jesus sagt:

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es allein; wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht.“ Johannes 12,24

Ich denke, dass es hier ums Loslassen von etwas sehr Kostbaren geht. Wir meinen, wenn wir das loslassen dann haben wir ja gar nichts mehr! Aber ohne das gibt es keine Frucht, keine Vervielfältigung. Auch hier geht es darum, dass wir etwas pflanzen müssen und dass wir erstmal ne Weile nichts sehen. Es dauert einfach bis das Korn keimt, bevor da ein kleiner, zarter Keimling emporsprießt, bis da überhaupt erstmal etwas an die Erdoberfläche kommt, dann ne Pflanze rauswächst und irgendwann sogar Frucht zu sehen ist, geschweige denn wir endlich ernten können.

Und auch hier fragt der Herr, wer ist bereit zu investieren ohne schnelle Erfolge zu sehen? Wer hält die Spannung aus und gräbt nicht dauernd nach, um zu sehen ob schon was gekeimt ist? Wer dient Jesus, betet ihn an, sucht die Stille mit ihm ohne sofort was zurück zu bekommen? Das geht uns total gegen den Strich, wo es überall Automaten gibt, wo wir oben was reinschmeißen und Sekunden später kann ich mir unten was rausholen.

Kann der Storch bei dir, bei mir landen? Oder muss er weiterfliegen und -suchen?

Jobs zu vergeben

Gepostet von Jocky um 14:28


Kurz bevor ich gestern ins Bett ging, erreichte mich die Nachricht, dass Steve Jobs gestorben ist. Er war lange Zeit die prägende Kraft bei Apple. Ich habe nie ein Produkt besessen mit dem typischen Apfel drauf, aber war immer sehr angetan von all den Animationsfilmen von Pixar. Wäre Steve Jobs nicht, würde es Pixar auch nicht so geben, wie wir sie heute kennen. Nun kann man geteilter Meinung über die Politik von Apple sein, wie sinnvoll die Produkte sind, ob es nicht wichtiger ist, darüber nachzudenken was mit den Tausenden von unbekannten Menschen ist, die jeden Tag verhungern, ob der gute Mann nun wirklich in Frieden ruhen kann. Darüber will ich heute nicht schreiben, das dürfen gerne andere tun.

Tatsache ist, dass Steve Jobs ein großer Pionier unserer Zeit war. Er hat dafür gesorgt, dass viele innovative Produkte auf den Markt gekommen sind. Er hat den Computer, Handys und MP3 Player nicht erfunden, aber die Art und Weise wie er seine Produkte verpackt und auf den Markt gebracht hat, war sehr innovativ, so dass er den Stil einer ganzen Generation geprägt hat. Auch wenn viel mehr Menschen einen PC und Windows benutzen, würde kein Mensch auf die Idee kommen sich damit zu identifizieren und schon gar nicht sein Lebensgefühl!

In einem Artikel auf Yahoo Finance wird Jobs als jemand beschrieben, der nicht unbedingt eine Welle des Erfolgs geritten hat, sondern dass er und seine Firma die Wellen geritten haben dabei aber mächtig dagegen angerudert haben. Er hat es geschafft Produkte auf den Markt zu bringen, in einer Zeit die feindselig gegenüber Design war, wo der Trend zu immer billigeren einzelnen Artikeln war. Auch wenn ihre Produkte teurer waren, konnten es Leute kaum erwarten das neueste iPhone, iPad oder den neuesten iPod zu bekommen, obwohl die Leute ja angeblich knapp bei Kasse sind.

Wo viele Manager oft überbezahlt sind, hat Jobs für einen Dollar im Jahr gearbeitet… (mehr …)

Educamp: Geniales Seminarwochenende über Prophetie

Gepostet von Jocky um 13:59


Letztes Wochenende war ich endlich zum ersten Mal auf dem Educamp in Borgentreich. Dabei geht es darum, dass ein Team sich um den organisatorischen Rahmen kümmert: das Essen, die Anmeldung, die Vorbereitung des Hauses, die Schlafplätze und was sonst noch anfällt. Die einzelnen Bereiche können dann dort ihre Seminare anbieten und müssen sich nur um das Inhaltliche kümmern. Eine sehr geniale Idee (einziger Nachteil, man muss sich für ein Angebot entscheiden und kann nicht unterschiedliche Sachen besuchen und ist eben auf das vorgegebene Wochenende beschränkt).

Obwohl es schon Anfang Oktober war, war das Wetter doch überaus genial. Es war richtig heiß, strahlender Sonnenschein, wir konnten fast die ganze Zeit draußen sein (unser Seminar wäre ein muffiger, kalter Raum im Keller gewesen). Ich hätte mir fast einen Sonnenbrand geholt. Es war schon genial draußen auf dem Gang zu hocken und dem Sonnenuntergang zu zu sehen und später dem Mond und sich mit netten Leuten zu unterhalten. Ich habe auch einige neue kennen gelernt. (mehr …)