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Jobs zu vergeben

Gepostet von Jocky um 14:28


Kurz bevor ich gestern ins Bett ging, erreichte mich die Nachricht, dass Steve Jobs gestorben ist. Er war lange Zeit die prägende Kraft bei Apple. Ich habe nie ein Produkt besessen mit dem typischen Apfel drauf, aber war immer sehr angetan von all den Animationsfilmen von Pixar. Wäre Steve Jobs nicht, würde es Pixar auch nicht so geben, wie wir sie heute kennen. Nun kann man geteilter Meinung über die Politik von Apple sein, wie sinnvoll die Produkte sind, ob es nicht wichtiger ist, darüber nachzudenken was mit den Tausenden von unbekannten Menschen ist, die jeden Tag verhungern, ob der gute Mann nun wirklich in Frieden ruhen kann. Darüber will ich heute nicht schreiben, das dürfen gerne andere tun.

Tatsache ist, dass Steve Jobs ein großer Pionier unserer Zeit war. Er hat dafür gesorgt, dass viele innovative Produkte auf den Markt gekommen sind. Er hat den Computer, Handys und MP3 Player nicht erfunden, aber die Art und Weise wie er seine Produkte verpackt und auf den Markt gebracht hat, war sehr innovativ, so dass er den Stil einer ganzen Generation geprägt hat. Auch wenn viel mehr Menschen einen PC und Windows benutzen, würde kein Mensch auf die Idee kommen sich damit zu identifizieren und schon gar nicht sein Lebensgefühl!

In einem Artikel auf Yahoo Finance wird Jobs als jemand beschrieben, der nicht unbedingt eine Welle des Erfolgs geritten hat, sondern dass er und seine Firma die Wellen geritten haben dabei aber mächtig dagegen angerudert haben. Er hat es geschafft Produkte auf den Markt zu bringen, in einer Zeit die feindselig gegenüber Design war, wo der Trend zu immer billigeren einzelnen Artikeln war. Auch wenn ihre Produkte teurer waren, konnten es Leute kaum erwarten das neueste iPhone, iPad oder den neuesten iPod zu bekommen, obwohl die Leute ja angeblich knapp bei Kasse sind.

Wo viele Manager oft überbezahlt sind, hat Jobs für einen Dollar im Jahr gearbeitet…

Hier noch zum Abschluss ein Zitat, das ich heute auf Facebook fand:

„Mich selbst daran zu erinnern, dass ich bald tot sein werde, ist das wichtigste Mittel, das ich je gefunden habe, um die großen Entscheidungen meines Lebens zu treffen. Fast alle Erwartungen, jeder Stolz oder die Furcht vor Peinlichkeiten oder einem Misserfolg verschwinden im Angesicht des Todes. Übrig bleibt nur, was wirklich wichtig ist.“
Steve Jobs

Jetzt komme ich endlich zu dem, warum ich diesen Blogbeitrag überhaupt geschrieben habe. Ich bin heute Nacht ins Bett gegangen und habe über diesen Tod nachgedacht. Irgendwie konnte ich den Gedanken nicht abschütteln, dass es irgendwas Signifikantes zu bedeuten hat. Ich bin ja normalerweise eher zurückhaltend, irgendwas zu posten und tagesgeschichtlichen Ereignissen eine Bedeutung beizumessen. Aber irgendwie ging mir dauernd dieser Gedanke durch den Kopf:
Jobs zu vergeben, Jobs zu vergeben…!

So als ob jetzt ein Platz frei geworden wäre, ein Vakuum entstanden sei. So als würde ein Ruf rausgehen, dass Gott innovative Pioniere sucht und fragt, wen er senden kann. Wer nimmt die Staffel auf und läßt sich von Gott gebrauchen, Pionier zu sein? In einer geistlichen Gesinnung loszugehen und die Welt in jesusmäßiger Weise zu prägen und zu beeinflussen? Das hört sich zwar größenwahnsinnig an, aber warum nicht träumen? Es ist möglich, dass auch wir – so klein und unbedeutend wir uns auch vorkommen mögen – auf unserm Gebiet, die Welt in einer Weise prägen, dass eine ganze Generation ihr Lebensgefühl definiert, dass Produkte ihre Namen von unserer speziellen Kreation bekommen, Leute anfangen neu über ihre Welt zu denken.

Wer ist bereit? Wer ergreift die Staffel? Auch wenn du nicht weißt, wohin es dich führt und was es bedeutet?

Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich!“ Jesaja 6, 8

Ich werde den Ring nehmen, auch wenn ich den Weg nicht weiß.“ Frodo, Die Gefährten/ Der Herr der Ringe

Was passiert mit mir?“ Neo, Matrix

Hier noch ein Video, das die Gedanken von Steve Jobs wunderbar wiedergibt. Leider konnte er dem Tod nicht so lange entkommen, wie er es dort ausdrückte:

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Eine Antwort

  1. Moritz sagt:

    Hallo, ich bin mal so frei und poste was im Blog. Sieht super aus! Ich nutze seit kurzem auch WordPress steige aber noch nicht durch alle Funktionen durch. Deine Seite ist mir da immer eine gute Inspiration. Weitermachen!

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