Archiv für Januar 2015

Ich hasse Dich, Gott!!!

Gepostet von Jocky um 22:20

Ich hasse Dich, Gott!!!
Es ist schon spannend, dass ich in letzter Zeit wieder auf das Thema stoße. Irgendwie scheint es sogar so zu sein, dass mich Gott regelrecht darauf stupst. Und zwar geht es darum, wie wir damit umgehen, wenn wir Enttäuschungen erlebt haben, konkreter wenn uns Gott enttäuscht hat. Vor allem Christen, die christlich aufgewachsen sind, haben damit Schwierigkeiten ihre Gefühle gegenüber Gott zu äußern. Sie meinen, sie müssten den frommen Schein wahren, dürften keine negativen Gedanken zulassen, immer das brave Kind sein. Sie haben Angst, dass Gott es nicht verträgt, sie nicht mehr mag oder sie gar bestraft, wenn sie ihre negativen Gedanken rauslassen.

Das Ding an der ganzen Geschichte ist doch, dass Gott doch eh alles weiß. Er weiß, wie es in uns innerlich aussieht, wie wir ihn nicht verstehen, wie verzweifelt wir sind. Auch wenn wir es vielleicht selber nicht wahrhaben wollen, es ist ja trotzdem alles da. Gott können wir doch nichts vormachen. Es ist schon trollig, wenn wir das wirklich glauben. Fast so nett wie die Geschichte mit den Maultaschen. Wir packen das Fleisch, das wir in der Fastenzeit nicht essen dürfen, einfach in einen Teigmantel und schon sieht es Gott nicht mehr… Nunja, nicht wirklich!^^

Nun bin ich in meinem Leben immer wieder durch Enttäuschungen gegangen, habe einige Verletzungen erlebt und mich deshalb auch viel mit dem Thema Leid beschäftigt und warum Gott das zulässt (wenn man sich die Themen meiner Predigten anschaut, die aufgenommen wurden, wird man das sehr schnell merken). In letzter Zeit habe ich immer wieder mit Leuten über dieses Thema gesprochen und es scheint ihnen geholfen zu haben. So will ich hier mal einiges dazu schreiben.
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Interaktives Predigtvideo: Behüte Dein Herz

Gepostet von Jocky um 20:56


Ich habe heute bei uns bei den Jesus Freaks München eine Predigt gehalten, die ich vor ein paar Jahren schon mal gehalten habe, aber ich sehr wichtig für unsere aktuelle Gemeindesituation finde. Vor einigen Jahren hatte ich die Predigt bereits zweimal gehalten. Zunächst bei den Jesus Freaks Landshut und als ich sie dann hier bei den Freaks gehalten habe, dann dazu diese aufwendige Flashpräsentation erstellt. Da es dazu leider nie ne Aufnahme der Predigt gab, habe ich das zu Hause nachgeholt und daraus dieses interaktive Video erstellt.

Da einige auf Facebook nach ne Aufnahme meiner heutigen Predigt gefragt haben, möchte ich das Video nochmal präsentieren.
Wer lieber nur die Tonspur als MP3 haben möchte, möge hier rechtsklicken: klick

Voilá! Viel Spaß! Feedback erwünscht.

Hier der Link zu meinem alten Blogeintrag und der damaligen Animation: klick

MEHR 2015: Herausfordernd, inspirierend und ermutigend

Gepostet von Jocky um 20:51

MEHR 2015
Es freut mich sehr, dass ich nun von der MEHR 2015 berichten darf, der jährlichen Konferenz des Gebetshauses Augsburg. Es waren über  4.500 Teilnehmer, davon ca. 600 aus osteuropäischen Ländern. Den Livewebstream verfolgten über 10.000 Zuschauer, weitere Tausende waren über TV und Radio dabei.

Die vergangenen Jahre war ich ja immer auf der Teeniefreizeit in Altenstein dabei. Diesmal ist mir die Entscheidung wirklich schwer gefallen, aber nachdem mich Freunde eingeladen hatten mitzukommen und ich neu herausfinden muss, was genau mein Platz auf der Altensteinfreizeit ist, besuchte ich die Konferenz.

Es fällt mir schwer zu sagen, was genau dort passiert ist. Auf jeden Fall hat mich diese Veranstaltung tief berührt, vor allem an Stellen, die ich gar nicht genau erfassen oder beschreiben kann.
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Exodus: Bildgewaltige, aber völlig unpassende Moseverfilmung

Gepostet von Jocky um 23:38

Exodus - Götter und Könige
Es freut mich ja, dass momentan biblische und christliche Themen im Kino in sind, dass solche Filmproduktionen Budget, Regisseure von Blockbustern bekkommen und vor allem dass sie es auch bei uns in die großen Kinos schaffen. Am 25. Dezember startete nun eine neue Moseverfilmung mit dem Namen „Exodus- Götter und Könige“ hierzulande in den Filmpalästen. Regisseur Ridley Scott hatte schon öfter bewiesen, dass er gute Geschichten hervorragend umsetzen kann („Gladiator“ und „Robin Hood“), auch die Schauspieler versprachen großes Kino (Christian Bale, Ben Kingsley). Leider muss ich sagen, dass mir der Film trotzdem überhaupt nicht gefallen hat.

Ich schiebe vielleicht die guten Dinge vorneweg, die das Werk durchaus zu bieten hat. Die schauspielerische Leistung ist durchaus hervorragend. Christian Bale (Moses) und Joel Edgerton (Ramses) überzeugen wirklich in ihren Rollen, die Kostüme und Kulissen sind großartig und versetzen einen glaubwürdig in die Zeit, die Umsetzung in 3D ist wunderbar und wird einem nicht übergestülpt. Der Film hat Überlänge und weist auch in der Umsetzung einige Längen auf.

Nachdem mir die biblische Geschichte wichtig ist, bin ich vielleicht ein bisschen befangen. An sich habe ich nichts gegen Änderungen der Vorlage aus filmischen Gründen und eine gewisse künstlerische Freiheit ist auch okay. Aber auch da muss ich sagen, dass die Änderungen nicht schlüssig und teilweise auch nicht nachvollziehbar sind.

Um wirklich verstehen zu können, muss ich die Geschichte des Filmes kurz erzählen und der biblischen Version gegenüber stellen. Wer sich den Film also nicht verspoilern will und unvoreingenommen sehen will, sollte hier aufhören zu lesen…
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