Archiv für April 2016

Videotagebuch: What grace is given to me #009

Gepostet von Jocky um 13:24

What grace is given to me
Mein letztes Videotagebuch ist schon ne ganze Weile her. Höchste Zeit also für ein neues, vor allem da der Frühling vor der Tür steht und nach einem Video schreit:
Es gibt wieder eine Reihe wunderbarer Dinge zu erzählen, die ich euch gerne mitteilen will.

Viel Spaß beim Anschauen!

Aus dem Inhalt:
Endlich Frühling // Hobbit-Trilogie komplett (Extended Edition) // Durchbruch: Malen & Zeichnen // Neue Musik: Stryper – Fallen // Ausstieg bei den Jesus Freaks – Dankbarkeit für gute Erinnerungen

Weitere Teile:
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Mein Ausstieg bei den Jesus Freaks München

Gepostet von Jocky um 23:18

teas_ausstieg_jfm
Vorbemerkung:
Die nun folgende Darstellung ist meine Sicht der Dinge. Mir ist klar, dass andere die beschriebenen Situationen völlig anders wahrgenommen haben oder darstellen würden. Ich habe die Entwicklungsprozesse natürlich auch verkürzt wieder gegeben oder nur angerissen, weil es ja auch eine öffentliche Erklärung ist, die nicht ins Detail gehen darf und soll. Wenn andere es anders sehen, ist das vollkommen okay. Ich habe mich bemüht, es möglichst so zu formulieren, dass dadurch niemand verletzt wird. Sollte dies dennoch passiert sein, bitte ich schon jetzt um Entschuldigung.

Dieser Blogeintrag ist der schwierigste, den ich seit langem geschrieben habe, denn ich habe die Jesus Freaks München Ende März 2016 verlassen. Ursprünglich wollte ich in diesem Post noch erzählen wie ich überhaupt zu den Freaks gekommen bin und die vielen guten Erinnerungen aufführen, die ich mit ihnen verbinde. Aber das wird denke ich zu lang, deswegen will ich mich hier auf einen kurzen Abriss beschränken und mehr erklären, warum ich mich nach langem Ringen entschieden habe, nach fast 20 Jahren die Jesus Freaks München zu verlassen.

Vorgeschichte
Seit dem Sommer 96 war ich regelmäßig bei den Jesus Freaks München. Ich war damals im CVJM München und hatte über einige Freunde von da schon länger Kontakt mit einigen der Freaks. Ich hatte 95 und 96 einen Freund in Hamburg besucht und war dort auch bei den Freaks. Ich verschlang damals alles, was es in der Presse über die Freaks gab, sah mir einen Beitrag der 3. Programme auf Video an „Die schrillen Jünger vom Kiez“. Beim Christival ´96 in Dresden besuchte ich einen der überfüllten Gottesdienste in der Kirchenruine und war total begeistert von meinem ersten Freakstock in Neudrossenfeld.
Anfangs war ich noch parallel im CVJM und bei den Freaks (damals gab es nur einen Hauskreis mit dem Namen WRZLBRMFT), als dann im Juli ´98 der Convoy nach München kam, langsam wirklich Leute bei den Freaks waren, die wirklich Gemeinde bauen wollten und ich zu einem der Ältesten gewählt wurde, ging ich ganz zu den Freaks. Schweren Herzens verließ ich den CVJM München, der mir viel gegeben und mich sehr geprägt hatte. (mehr …)