Archiv für die Kategorie ‘Gebet’

Gebetsspaziergang, weil’s so schön ist

Gepostet von Jocky um 23:58



Neulich hatte jemand bei einem Gebetsabend den Eindruck für mich, dass ich mehr Zeit mit Gott verbringen sollte. Da fiel mir ein, dass ich eigentlich mehr rausgehen wollte, um zu beten (die tägliche Bewegung von der Post fällt halt schon auf).

In der letzten Predigt ging es um verschiedene geistliche Übungen, um Gott näher zu kommen. Dabei war gleich der erste Punkt “Einsamkeit“. In unserer modernen Zeit werden wir so zugedröhnt von allem möglichen Kram. Internet, Facebook, Handys, der MP3 Player. Es gibt eigentlich keine Stille mehr, wir sind umgeben von einem gewissen Grundlärmpegel, den wir schon gar nicht mehr wahrnehmen. Viele fliehen vor sich selber, können keine paar Minuten mit sich selber alleine sein, selbst vor dem Einschlafen dudelt noch Musik… (weiterlesen…)

Gebetsspaziergang mit Jesus in der Kühle des Abends

Gepostet von Jocky um 01:27


Heute war ich mal wieder in meinem Gebetsberg spazieren. Da es grade in der Abenddämmerung war, habe ich die Kamera mitgenommen. Schon ne Weile her, dass ich hier war. So ein Spaziergang in der Kühle des Abends hat was. Richtig pradiesisch. Sollte ich öfter machen, vor allem nach einem so heißen Tag wie heute.
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Der glückliche Fürbitter

Gepostet von Jocky um 23:55


Heute will ich euch mal ein Buch vorstellen, das mich ziemlich begeistert hat: Der glückliche Fürbitter von Beni Johnson. Ich beschäftige mich ja schon sehr lange mit dem Thema Gebet, da gibt es nicht mehr viel Neues herauszufinden. Umso erfreulicher, dass es in diesem erfrischenden Werk ein paar wirklich neue Anregungen gab!

Gleich am Anfang schreibt sie, dass sie gar nicht begeistert war, als über jemand prophezeit hat, dass sie ne Fürbitterin wäre. Das wollte sie auf gar keinen Fall werden, denn die Beter die sie kannte, waren sehr griesgrämige Leute. Ich dachte mir dabei, zum Glück bin ich nicht so, mir macht Beten Spaß.

Als ich aber weiterlas, merkte ich dass ich das Thema an einigen Stellen doch sehr Ernst nahm, es als Bürde sah, unter gewissen Gebetslasten stöhnte. Was ist wenn ich ein Thema nicht genug durchgebetet habe? Wenn ich nicht bete, dann passieren schlimme Sachen…

Das Erfrischende an diesem Buch ist, dass es Beni schafft dem Leser zu vermitteln, dass Beten wirklich eine Freude sein kann. Sie führt einige Fallen auf, in die wir als Beter tappen können. Zeigt aber eine wunderbare Perspektive auf, wie es anders sein kann.

Sie lädt uns dazu ein, unser Gebet vom dritten Himmel aus zu gestalten. Also aus der Perspektive Gottes. Wenn wir beten, dürfen wir aus dem Sieg Jesu heraus agieren. Er hat bereits überwunden, sich der Probleme angenommen, will uns seinen Blick der Dinge geben. Oft genug bleiben wir im zweiten Himmel hängen, wo uns der Teufel all die schlimmen Dinge zeigt und wir brechen unter der Last der Probleme fast zusammen. Einige Christen erleben es beim Beten, dass sie regelrecht mit einem Thema schwanger gehen, es zur Geburt bringen. Mir ist das auch sehr bekannt, habe es schon öfter erlebt. Aber Beni brachte ne neue Sicht hinein, dass Gott auch zeigen will, wann es gut ist. Es ist gut, die Dinge immer wieder an Gott abzugeben.

Es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen, sie bringt frischen Wind in das Thema hinein, illustriert sehr lebhaft mit etlichen praktischen Beispielen. Sie erzählt einige Episoden, wie sie Leute aus ihrer Gebetsschule mit auf Einsätze genommen hat. Eine Teilnehmerin erzählt begeistert, als sie in einem buddhistischen Tempel beteten: “Ich sehe überall die Dämonen. Aber das Beten ist total einfach!”

Fazit: Sehr empfehlenswertes Buch, was ich Anfängern und alten Hasen wärmstens Empfehlen kann!

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Beni ist die Frau des berühmten Pastors der Bethel Church in Redding, California. Sie hat auch eine wirklich coole Webseite.
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