Herrlichkeit in unserer Mitte

Das ist ja so ne Sache an Jesus, die ich an ihm liebe. Er kommt und berührt einen, wann er will. Einfach mitten im Alltag. Nicht nur auf der fetten Konferenz, auf dem heiligen Berg oder dem krassen Erweckungsort. Nein, sondern dann wenn man es am wenigsten erwartet.

Ich würde sagen, dass mein Leben nicht grad Halligalli ist. Es ist eher so, dass ich grade durch ne Durststrecke und Zerbruch gehe. Wieder mal. Würde allerdings überhaupt nicht sagen, dass es mir schlecht gehen würde.

Heute nacht ging es mir aber ziemlich bescheiden, ich konnte nicht schlafen und so war der ganze Tag auch ziemlich verpeilt. Ich habe mich noch mit ein paar Freunden getroffen. Wir haben gut gegessen und uns unterhalten. Dann hatten wir noch ne geile Gebetszeit. Hat richtig Spaß gemacht. Das war aber nicht die fette Sache.

Dazu muss ich vorher ein bißchen ausholen. Kuky hat auf Willow Freak ein Lobpreisseminar gemacht. Dort hat er erzählt, dass er weinen musste als er zum ersten mal Lobpreismusik gehört hat, dass es ihn krass verändert und berührt hat. Dann erzählt Tina am Freakstock, dass sie weinen musste, als sie die erste Jesusburger CD zum ersten mal gehört hat. Und ich dachte mir dabei, bei mir ist das nicht passiert, ich fand die Lieder eher schrecklich und viel zu banal.

Und heute haben wir dann beim Beten „Jesus, dein Licht“ (Shine, Jesus shine) gesungen. Eigentlich ganz banal und ich habe das Lied schon tausendmal gesungen. Und auf einmal hat es mich total geflasht.

Mir ist nämlich eingefallen, dass ich irgendwann auf einer Freizeit war und noch nie in einer charismatischen Gemeinde vorher gewesen bin. Die Freizeit war auch so ein bißchen charismatisch angetouched. Und da haben wir dieses Lied immer wieder gesungen, ich habe es da zum ersten mal gehört. Und mir fiel auf einmal ein, dass mich dieses Lied damals sehr berührt hat und dass ich immer fast weinen musste, als wir dieses Lied gesungen haben. Ich hatte also doch auch eine ähnliche Erfahrung gemacht wie Kuky und Tina! Wow!

Und das hat mich heute so berührt, dass ich fast schon wieder geweint hätte.
Das fand ich einfach geil. Es kam so unerwartet und war doch so fett.
(Graham Kendrick, von dem dieses Lied stammt, war ja auch auf dem Worshipevent in der Mongolei. Ich fand es sehr cool, dass er auch die normalen versifften Toiletten benutzt hat und nicht die VIP Toiletten, die immer mit einem Schlüssel abgesperrt waren).

Der restliche Abend war dann auch noch sehr geil, weil wir füreinander gebetet haben und übereinander prophezeit. Wir haben uns noch sehr cool unterhalten und haben gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergangen ist. War wirklich auferbauend und ermutigend. Und dass nachdem es mir so Scheiß ging die Nacht über…

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