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Seminar Prophetische Kunst



Heute will ich euch von dem Seminar „Prophetische Kunst“ mit Oliver Pengilley und Stefan Driess berichten. Dieses Seminar war ja immer schon wieder mal geplant und es war immer die Frage, ob ich da Zeit haben würde. Nun stand der Termin fest, ich konnte mit einem Kollegen tauschen. Jetzt war nur noch die Frage, wie ich hinkommen würde. Von einem Freund erfuhr, dass seine Frau mitfahren würde. Leider hatte ich keine aktuelle Telefonnummer von ihnen… Ich sah mich schon, doch zu Hause bleiben. Einen Tag vorher bekam ich dann den Anruf, dass es doch klappen würde. Uff!

Wir saßen zu fünft im BMW und hatten eine angenehme Anreise. Witzigerweise war ich scon mal an diesem Veranstaltungsort in Dettingen unter Teck, als ich im Februar spontan mit Freunden von Stefan dort war. Ich war sehr gespannt, was dort passieren würde, denn ich hatte überhaupt keine Vorstellung.

Diesmal war der Saal rappelvoll (es sollen sich über 80 Teilnehmer angemeldet haben), da wir etwas zu spät kamen, fanden wir nur noch einen Platz oben auf der Empore. Hatte aber auch was Nettes, so konnten wir das Ganze von oben überblicken.

Am Vormittag zeigte uns Olli in verschiedenen Arbeitsschritten, wie er ein Bild malt. Dazu kamen wir immer nach vorne. Olli erklärte uns, welche Farben er verwendet, was für einen Pinsel er verwendet und so weiter. Und Stefan übersetzte es auf sehr witzige Weise.

Dann sollten wir an unsere Plätze gehen und es auf unsere Weise umsetzen. Olli ging dann rum, um Fragen zu beantworten, Tipps zu geben und Leute zu ermutigen.

Da ich meine Ölkreiden dabei hatte, war es etwas schwierig, das umzusetzen, was Olli vorgegeben hat, weil die Arbeitsweise eine ganz andere ist. Man kann mit den Ölkreiden nicht in mehreren Schichten übereinander malen. Vielleicht werde ich mir doch auch mal Acrylfarben besorgen und das auch mal ausprobieren. Scheint sehr schnell zu gehen.

Außerdem lag es mir auch nicht ganz so, etwas nach zu machen, vor allem wenn ich nicht weiß, wohin er mit dem Bild gehen will. Ich weiß auch einfach, wie ich malen kann. Einige Tipps fand ich jedoch auch sehr hilfreich.

Dann ging es Schritt für Schritt weiter. Wir kamen wieder alle nach vorne, Oli erklärte und wir sollten es wieder umsetzen. Ich bin dann auch mal durch die Reihen gegangen, um mir die anderen Werke anzuschauen. Sehr interessante Umsetzungen, einige waren auch wirklich sehr begabt.

Irgendwann fing ich dann auch einfach ein neues Bild an und setzte ein altes Thema von mir um, was ich vorher schon mal gescribbelt hatte.

Witzigerweise war auf dem Seminar auch jemand, den ich von früher kannte. Wir hatten ne zeitlang zusammen auf einem Doppelzimmer im Studentenwohnheim des CVJM München gewohnt. Dann hatten wir uns jahrelang nicht gesehen. Später war ich auf einer Konferenz in Balingen und konnte durch eine wunderbare göttliche Führung bei seiner Familie übernachten und essen. Und als wir zu dem Seminar fuhren, musste ich daran denken.

Wir verbrachten gemeinsam unsere Mittagspause, aßen unsere Pizza und unterhielten uns. Sehr interessant. Wir sprachen über Träume, Engel und solche Sachen. Die Mutter meines Freundes, dessen Frau mit auf dem Seminar, war mit dabei (sehr spannend wieviel ich von ihrem Sohn in ihr erkennen konnte :))

Nach der Mittagspause startete Stefan wieder mit seinem Hit, den er auch schon auf der Prophetenkonferenz gebracht hatte: Our Dad is the best Dad in the whole world, in the whole world. Dann haben alle Teilnehmer ihren Namen auf einen Zettel geschrieben, und jeder hat einen anderen gezogen. Wir sollten kurz beten und Gott fragen, was wir malen sollten.

Bei mir kam sehr schnell das Thema: „Getragen“ und ich fragte mich, wie ich das umsetzen sollte. Dann machte ich mich ans Werk. Sehr spannend mit diesen Ölkreiden zu malen. Die sind ja sehr grob, man kann nicht sehr viele Details reinbringen und das Thema Farbe ist ja eh spannend (wie passen die Farben gut zusammen)… Mit der Aussage des Bildes war ich zufrieden, mit der Umsetzung nicht so sehr.

Dann kamen einige Leute ans Mikrofon, riefen den Namen auf, für den sie gemalt hatten und erklärten dann ihre Bilder, die wiederum machten das genauso mit ihren Bildern. Waren sehr coole Ergebnisse dabei. Soweit ich das beurteilen konnte, hat es für jeden auch gepasst.

Stefan hat dann ein Bild, das mir selber auch besonders gut gefiel, noch herausgeholt und dazu selber nochwas gesagt. Der Titel war „Herrlichkeit“ und stellte eine Treppe in den Himmel dar. Der Himmel ist offen, wir können die Herrlichkeit Gottes herunterholen und hier auf Erden Raum einnehmen, die 7 Berge besetzen und herrschen…

Am Schluß stellten sich die Leute in einer Reihe auf und riefen über Mikrofon den jeweiligen Namen auf. Die Leute kamen dann hin und die Bilder wurden dann nur noch persönlich erklärt, nicht mehr für alle. Ich habe auch ein nettes Bild bekommen, was für mich einfach nur eine Bestätigung einer Wahrheit war.

Aber als ich die Frau rief, für die mein Bild war, und es ihr erklärte, kamen ihr die Tränen, sie war tief berührt. Es hat sie wirklich sehr tief angesprochen. Hinterher fiel mir ein, dass ich eigentlich noch für sie beten sollte. Das habe ich dann auch noch getan, ihr einige Bibelstellen zugesprochen, was nochmal Worte in ihrem Leben bestätigt hat. Sie war sooo dankbar 🙂

Leider wollten dann meine Mitfahrerinnen schon fahren, ich wäre gerne noch zum Godi geblieben. Aber so war ich recht früh zu Hause und es war okay.

Letztendlich muss ich sagen, dass mir das Seminar selber nicht soviel gebracht hat. Es ging eher um Maltechniken und Bildaufbau, mir liegt es auch nicht so, eine Vorlage abzupinseln. Aber es war sehr cool, mit den Leuten zusammen zu sein, Beziehungen zu vertiefen, neue Leute kennen zu lernen. Und wenn es nur das eine prophetische Bild war, was ich für die Frau gemalt habe, dann war es das Ganze schon wert. Es erstaunt mich immer wieder, wenn ich für Leute bete, Eindrücke für sie habe, dass ihnen die Tränen kommen. Das ist auch eine tolle Bestätigung für mich. Gibt mir selber Auftrieb. Es ist einfach herrlich, Leuten dienen zu können!

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