Home » Einsätze » Predigt in der Agape Gemeinde Schwabach

Predigt in der Agape Gemeinde Schwabach

Gepostet von Jocky um 22:42

Predigt Schwabach
Ich will euch heute schnell von meinem genialen letzten Wochenende erzählen. Ich hatte ja bereits vor einiger Zeit erwähnt, dass ich sogar den Vater eines ehemaligen Mitbewohners kannte. Frieder Hermann hatte sein erstes Jahr nach der Bibelschule als Praktikum in meiner Heimatgemeinde, in der LKG Naila, verbracht. Eine Zeit an die ich mich immer sehr gerne erinnert habe. Ich war damals 18 Jahre alt, es ist also schon etwas länger her.

Nun gab es Anfang diesen Jahres Probleme mit einem Mitbewohner und wir sahen uns in der Not, innerhalb eines Monats einen neuen Mitbewohner zu finden. Lucas selber hatte kurz zuvor erst die Zusage für sein Praktikum erhalten. So waren beide Parteien froh, dass wir einander gefunden hatten. In einem der ersten Gespräche erzählte unser neuer Mitbewohner, dass sein Vater Pastor in Schwabach wäre, ich wiederum dass ich in Naila aufgewachsen sei. Als ihm dann sein Vater beim Umzug half, war ich selber nicht in der WG. Dieser erkannte aber am Klingelschild meinen Namen und verknüpfte die losen Enden.

Leider dauerte es bis zum Auszug vom Lucas Ende August, dass wir uns persönlich sahen. Dort unterhielten wir uns jedoch sehr lange und ziemlich gut. So erhielt ich die Einladung, doch mal in ihre Gemeinde zu kommen, um zu predigen oder einen Workshop zu halten. Und dieses Wochenende hat es nun endlich geklappt!

Ich konnte wieder einmal bei einem Mitbewohner mitfahren, der selber übers Wochenende unterwegs war. Da meine Zwillingsschwester direkt an der Autobahnausfahrt wohnt, an der er ich mich absetzen wollte, brachte er mich freundlicherweise bis zu ihr nach Hause. So konnte ich eine gute Zeit bis Samstagmittag bei ihr verbringen. Wir nutzten das schöne Wetter, um einige Bilder draußen zu machen, lecker Essen zu genießen, einen Film zu schauen und uns gut zu unterhalten. 
Der Samstagnachmittag in ihrem herrlichen Haus auf dem Land begann bei Familie Hermann mit einem leckeren Mittagessen. Wir verbrachten den größten Teil des Nachmittags mit guten Gesprächen, erzählten uns, was nach der Zeit in Naila so passiert war und gaben Zeugnis aus unserm Leben mit Jesus. Eigentlich hatte ich etliche BluRays mitgebracht, die ich mit Lucas anschauen wollte. Aber nach all den guten Gesprächen blieb dafür keine Zeit. Worüber ich aber auch gar nicht böse bin :).

Abends hatte ich dann schon Gelegenheit, die Gemeinde kennen zu lernen. Denn dort fand der erste einer Serie von Abenden statt, die es nun seit längerer Zeit wieder geben sollte:
Ein Lobpreisgottesdienst, der sich Aufbruch nennt. Hier sollte vor allem viel Freiheit und Freiraum für die Geistesgaben sein, wo es viele Gelegenheit gab einander zu dienen. Irgendwie hatte wohl jeder den Eindruck, dass es am Anfang ziemlich zäh war. Das änderte sich im Laufe des Abends.

Ich konnte etlichen Leuten persönlich prophetisch dienen. Aufgrund der Reaktionen habe ich wohl ziemlich ins Schwarze getroffen (am nächsten Tag bedankte sich die Frau mit einem Herz auf dem “Danke” steht, für den Eindruck den ich für ihren Mann hatte!). Im Laufe des Abends gaben etliche Leute aus dem Team prophetische Eindrücke über das Mikrofon weiter. Ich war sogar der Erste der eine ziemlich gut passende Prophetie erhielt. Ich war begeistert wie gut das Team die Eindrücke weitergab. Sie hatten eine sehr gute Art und Weise, brachten ihre Worte auf den Punkt, waren ziemlich akkurat und waren dabei sehr liebevoll. Sehr reif! Ich war begeistert. Später gab es dann noch einen Feuertunnel, der sich dann ziemlich hinzog.

So war es dann schon sehr spät bis wir endlich zu Hause ankamen. Dort genossen wir dann noch ein kleines spätes Abendessen.

Ich war natürlich dann sehr gespannt, wie der Gottesdienst werden würde. Würde das Thema passen, das ich vorbereitet hatte oder vollkommen an den Leuten vorbeireden? Es gab dann ne kleine Vorstellungssession, wo ich interviewt wurde und die Geschichte erzählt wurde, wie es zu dieser Geschichte gekommen ist. Und ich konnte ein bißchen weitergeben, was so mein Leben ausmacht.

In meiner Predigt ging es darum, wie ich damit umgehen kann, wenn der erwartete Durchbruch einfach auf sich warten läßt. Ich hatte 10 Punkte gefunden, die einem dabei helfen können und dazu eine kleine Präsentation in Flash erstellt. Zur Illustration eines Unterpunktes zeigte ich eine gekürzte Version des “icon_link Wo lebst du?” Videos, wo es ja um die Lobpreis- bzw Moserstraße geht. Als ich dann abschließend noch für die Leute betete, die sich angesprochen fühlten, stand fast die ganze Gemeinde auf. Anschließend gab ich noch einen Eindruck weiter, den ich für die Gemeinde hatte, den ich im Vorfeld bereits der Leitung mitgeteilt hatte (in einem extra Beitrag werde ich wohl alles veröffentlichen).

Nach dem Gottesdienst kamen einige Leute auf mich zu, die mir Feedback gaben, dass sie die Predigt sehr angesprochen hätte, dass sie genau für sie gewesen wäre, stellten Fragen zum Video und wollten auch Gebet von mir. Das hat richtig Spaß gemacht. Es war cool meine gesammelten Erkenntnisse zu dem Thema weiter zu geben (ich stehe da selber ja mitten drin), vor den Leuten zu stehen, zu predigen, für die Leute zu beten und zu prophezeien). Als ich mich im Vorfeld mit einer Freundin aus den USA unterhielt, hatte ich Bedenken, dass in der Vorbereitung und in der Predigt selber, vielleicht mein ganzer Schmerz wieder hochkommen würde. Das war günstiger weise aber nicht der Fall (hinterher habe ich erfahren, dass sie zusammen mit ihrem Bruder eine sehr intensive Gebetszeit für mich hatten).

Im Anschluss an den Gottesdienst hatte ich Gelegenheit mit der Familie vom Lucas noch ein leckeres Mittagessen zu verspeisen. Auch dort bekam ich nochmal sehr wohlmeinendes Feedback zu meiner Predigt und meinem Eindruck für die Gemeinde (Zitat: “Ich liebe strukturierte Predigten :)!”)

Die Heimfahrt mit dem gerammelt vollem Zug war auch sehr angenehm, da ich noch einen Platz ergattern konnte. Reichlich Zeit das geniale Wochenende noch einmal Revue passieren zu lassen.
Danke Jesus und allen, die das Wochenende zu dem gemacht haben, was es war. Ich denke, dass wir uns alle gegenseitig sehr gesegnet haben. Gerne nochmal 🙂

Hier könnt ihr euch noch die Materialien der Predigt runterladen: icon_link klick

Tags: ,

Hinterlasse eine Antwort