Der Ort namens Dort

Der Ort namens Dort
Ich habe ja vor einiger Zeit schon mal in einem  Angeldust-Video über dieses Thema gesprochen, nun will ich es nochmal in schriftlicher Form hier im Blog tun.

Über die Jahre, in denen ich selber nicht soviel Geld zur Verfügung hatte, habe ich gelernt darauf zu vertrauen, dass Gott mich versorgt und mir Dinge ermöglicht, die ich selber gar nicht glauben kann. Ich habe immer daran geglaubt, dass Gott mich versorgt, wenn ich mich im Dienst für ihn befinde.

Aber würde Er es auch tun, wenn ich mir einfach mal was wünsche und mir was Gutes tun will? Bis mir wildfremde Menschen einen dicken Betrag nur fürs Kino überwiesen haben, oder Leute mir ein Konzertticket finanziert haben. Oft habe ich teilweise Monate vorausgerechnet, ob ich mir bestimmte Dinge leisten könne, obwohl ich Spenden bekommen hatte, um auf ein Seminar zu fahren. Aber ich habe gelernt, dass Gott mich nicht hängen lässt, dass ich sogar Fehler machen darf und dass ich im Vertrauen gehen darf, ohne alles vorausberechnen zu können.

Ich stieß dabei auf einen Artikel in einer Zeitschrift, den ein Mitbewohner auf dem Klo deponiert hatte. Es ging darin um Lektionen, die wir von Elia lernen können. Gott spricht hier zu Elia:

Geh weg von hier und wende dich nach Osten und verbirg dich am Bach Krit, der zum Jordan fließt. Und du sollst aus dem Bach trinken und ich habe den Raben geboten, dass sie dich dort versorgen sollen.“ 1. Könige 17, 3+4

In dieser Bibelstelle kommt eine tiefgreifende Wahrheit zum Ausdruck, die man leicht überlesen kann: Gott schickt seine Versorgung dorthin, wohin er uns aufgetragen hat zu gehen!
Lessions from Elijah
Das könnte der Grund sein, warum so viele Christen feststecken und nicht weiterkommen. Weil sie einfach nicht dort sind, wohin Gott sie gerufen hat! Vielleicht hat Gott einigen von uns etwas aufs Herz gelegt zu tun. Vielleicht wollt ihr ein neues Geschäft aufmachen, den Job wechseln, umziehen, zur Bibelschule gehen oder ihr sollt mit einer bestimmten Person sprechen etc. Du willst es tun, aber irgendetwas hält dich zurück, weil die Versorgung nicht da ist! Du sagst: „Gott, ich will es tun, aber ich weiß nicht, ob es klappt, denn ich habe die entsprechende Versorgung nicht!

Aber es ist klar, dass es momentan nicht klappt, weil Gott dir die Versorgung, die Unterstützung nicht dahin schickt, wo du dich grade befindest, sondern dahin wohin Er Dir aufgetragen hat zu gehen! Es gibt einen Ort mit Namen „Dort“.

Vers 4 sagt, dass Gott den Raben geboten hat, Elia dort zu versorgen. Man könnte also sagen, dass die Raben die Versorgung dorthin gebracht hätten, egal ob Elia nun gegangen wäre oder nicht.

Natürlich ist Gott ein gnädiger Gott, der uns liebt und versorgt, egal was wir getan haben, ob wir gehorsam waren oder nicht. Er liebt uns einfach zu sehr. Dennoch ist Gehorsam wichtig. Aber wenn wir gehen würden und gehorsam wären, wäre die Versorgung vermutlich viel größer.

Es liegt nicht daran, dass wir ungehorsam waren, dass Gott uns nicht versorgt, sondern einfach da-ran, dass der Segen eben „dort“ und nicht hier ist. Oft liegt es daran, dass wir nicht heraustreten und das tun, was Gott uns aufs Herz gelegt hat, dass wir eine bestimmte Form der „Sicherheit“ und Vertrautheit lieben. Aber wenn du dich unwohl fühlst und die Dinge einfach falsch laufen, dann will ich dich ermutigen raus zutreten.

Viele haben gute Jobs, nette Häuser, Familie und Freunde um sich herum, die sie nicht zurücklassen wollen. Die Sicherheit dieser Dinge hält sie davon ab, einen Schritt im Glauben zu tun, weil sie nicht sehen wie Gott versorgt. Aber wenn sie es dann auf einmal tun, haben sie bessere Jobs, schönere Häuser und die Dinge passieren. Wenn wir das tun, was Gott uns aufgetragen hat, zu dem Ort namens „Dort“ zu gehen, dann gibt es auf einmal übernatürliche Versorgung.

Es geht hier nicht unbedingt um einen Ortswechsel, oft kommt es auf eine Entscheidung an oder eine Verhaltensänderung. Aber wenn wir diesen Schritt tun bevor wir die Versorgung haben, dann werden wir den Fluss der Versorgung Gottes sehen während wir gehen.

Und genau das habe ich immer wieder erlebt. Es ist toll zusehen zu können, wir Gott übernatürlich versorgt. Trotzdem war es es auch jedesmal wieder eine Herausforderung!

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6 Kommentare

  1. Das sollte meine Unentschlossenheit symbolisieren.
    Einerseits will ich mehr vom DORT, andererseits will ich vorm Losgehen noch schnell dies und jenes umsetzen, und auf einmal sind andere Dinge wichtiger geworden, aber man wollte doch eigentlich …!
    oder, andererseits zum Zweiten, auf einmal krieg ich Schiss vor der eigenen Courage und wünsche mir, ich hätte nicht so laut HIER gebrüllt, als es drum ging, wer zum DORT will.

    Compris?

    Ach ja, sollte ich dich mit einem EBEW behelligen?
    http://die-beste-juppi.blogspot.com/2014/06/ebew-48.html
    IMmerhin verbindet euch ja eine sehr lange wechselhafte Beziehung, also dich und das Ratespiel.

  2. ach nein. Ich behellige dich nicht mit dem EBEW.
    Diese lange wechselhafte Beziehung war keine glückliche… 🙁

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