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Ich hasse Dich, Gott!!!

Gepostet von Jocky um 22:20

Ich hasse Dich, Gott!!!
Es ist schon spannend, dass ich in letzter Zeit wieder auf das Thema stoße. Irgendwie scheint es sogar so zu sein, dass mich Gott regelrecht darauf stupst. Und zwar geht es darum, wie wir damit umgehen, wenn wir Enttäuschungen erlebt haben, konkreter wenn uns Gott enttäuscht hat. Vor allem Christen, die christlich aufgewachsen sind, haben damit Schwierigkeiten ihre Gefühle gegenüber Gott zu äußern. Sie meinen, sie müssten den frommen Schein wahren, dürften keine negativen Gedanken zulassen, immer das brave Kind sein. Sie haben Angst, dass Gott es nicht verträgt, sie nicht mehr mag oder sie gar bestraft, wenn sie ihre negativen Gedanken rauslassen.

Das Ding an der ganzen Geschichte ist doch, dass Gott doch eh alles weiß. Er weiß, wie es in uns innerlich aussieht, wie wir ihn nicht verstehen, wie verzweifelt wir sind. Auch wenn wir es vielleicht selber nicht wahrhaben wollen, es ist ja trotzdem alles da. Gott können wir doch nichts vormachen. Es ist schon trollig, wenn wir das wirklich glauben. Fast so nett wie die Geschichte mit den Maultaschen. Wir packen das Fleisch, das wir in der Fastenzeit nicht essen dürfen, einfach in einen Teigmantel und schon sieht es Gott nicht mehr… Nunja, nicht wirklich!^^

Nun bin ich in meinem Leben immer wieder durch Enttäuschungen gegangen, habe einige Verletzungen erlebt und mich deshalb auch viel mit dem Thema Leid beschäftigt und warum Gott das zulässt (wenn man sich die Themen meiner Predigten anschaut, die aufgenommen wurden, wird man das sehr schnell merken). In letzter Zeit habe ich immer wieder mit Leuten über dieses Thema gesprochen und es scheint ihnen geholfen zu haben. So will ich hier mal einiges dazu schreiben.
Immer Herbst 1999 ging ich durch eine krasse Krise. Gott schien so weit weg zu sein, obwohl ich verzweifelt zu ihm geschrieen habe. Das brachte ihn irgenwie nicht näher zu mir. Ich hatte so viele prophetische Eindrücke für Leute, die teilweise eingeschlagen haben wie eine Bombe. Aber irgendwie hatte keiner ein Wort für mich, das mir geholfen hätte. “Andern hat er geholfen, aber sich selbst kann er nicht helfen…” Und dann ist er mir eines Tages Jesus sehr krass begegnet. Er hat über den Tag verteilt 5 mal zu mir gesprochen. Ein Satz hat mich so bewegt, dass ich mindestens eine halbe Stunde lang Rotz und Wasser geheult habe (und ich kann auch heute noch nicht wirklich weinen). Damals konnte ich die Sachen nicht wirklich annehmen. Aber diese Worte kamen völlig überraschend, haben mir damals aber nicht wirklich geholfen. Dennoch waren sie sehr bewegend. Ich habe sie nie vergessen (es würde jetzt zu weit führen, hier genau zu schreiben, was da genau passiert ist – ist auch zu intim). Erst kürzlich hat mich der Heilige Geist in einem Gespräch daran erinnert, dass ich ein wichtiges Detail völlig vergessen hatte. Und das vermutlich schon seit Jahren. Irgendwie schien es Gott aber wichtig zu sein, mich daran zu erinnern. Weil es nicht für mich wichtig zu sein scheint, sondern vielleicht auch für Dich!

In der Nacht vorher hatte ich nämlich mit Gott gerungen, zu ihm geschrien, warum er mir in meiner Verzweiflung wenigstens nicht nahe war, warum er mich nicht getröstet hat. Irgendwann platzte es aus mir heraus: “Ich hasse Dich, ich hasse Dich, Gott!” Und am nächsten Tag ist er mir dann so krass begegnet! Er konnte es also nicht nur sehr wohl ertragen, sondern er hat sich auch darüber gefreut, dass ich ihm gegenüber so ehrlich war, dass er mir am nächsten Tag so krass begegnet ist (und du hast keine Vorstellung wie krass wirklich diese Begegnung war).

Adrian Plass erzählt in einem seiner Bücher wie sein Sohn als er noch kleiner war, einmal auf seinem Schoss saß. Voller Verzweiflung trommelte er auf die Brust seines Vaters und schrie: “Ich hasse dich, ich hasse dich!” Dann rollte er sich erschöpft zusammen und schlief auf dem Schoss ein…

© Copyright 2002 by Jocky.deDiese Zeichnung entstand auf dem Freakstock 2002 und sollte die Gottesferne darstellen

Es ist schon spannend, dass man manchmal prophetische Eindrücke hat für andere Leute, die man selbst nicht glauben kann. Und so hatte ich auf der MEHR Konferenz einen Eindruck für eine junge Frau. Ich sollte ihr sagen, dass Gott gerne alles hören möchte, was auf ihrem Herzen ist, dass er sich darüber freut, wenn sie ihm auch die negativen Dinge bringt.” Günstigerweise konnte ich ihr das Wort in einem Augenblick weitergeben, wo noch etwas Zeit war und sie auch Muse hatte. So konnte ich etwas ausführen, was damit gemeint war.

Ich erzählte ihr zu Illustration eine Geschichte aus meinem Leben, die ich auch hier weitergeben will. Im Sommer 2002 befand ich mich auf dem Höhepunkt meiner Krise. Ich hatte Anfang des Jahres alle Ämter abgegeben, predigte nicht mehr, betete und prophezeite nicht mehr für Leute, weil ich mir vorkam als würde ich mich selber vergewaltigen, die Gebete hätten keine Auswirkungen und die Prophetien würden nicht stimmen. Ich wollte eigentlich nicht aufs Freakstock fahren, hatte Null Erwartungen, war ziemlich mies drauf. Und so war es dann auch, ich erlebte nichts mit Gott. Es kam die letzte Predigt. Mirko war dran. Mittendrin erzählte er eine Geschichte, die wohl in irgendeiner Serie auch vorkam.

Irgendein Typ hatte einen ziemlich kostbaren Gegenstand und bot ihn auf einem Jahr- oder Flohmarkt zum Verkauf an. Die Leute kamen vorbei und fragten, was das Teil kosten solle. “Alles was du hast!”. Einige waren schon ziemlich vermögend und sagten: “Ne, soviel habe ich nicht!” Und gingen weiter. Irgendwann kam ein kleines Mädchen vorbei und stellte die gleiche Frage: “Was kostet das?” “Alles was du hast” Das Mädchen kramte ihn seinen Taschen und fand ein paar Cents. Es sagte: “Ich habe leider nur die paar Cents.” Der Verkäufer sagte:”Okay, alles was du hast. Hier hast du die erwünschte Ware…”

Da merkte ich, dass ich Gott grade nichts Tolles, nichts besonderes geben konnte. Alles was ich hatte, war mein Hass auf Gott, meine Enttäuschung, meine Verbitterung, mein Unglaube und mein Misstrauen! Wenn er das haben wollte, dann sollte er es haben. Und das habe ich ihm dann auch gegeben. Wenn er alles haben will, was ich habe und ich nicht mehr habe, dann soll er das auch haben. Wenn ich ihm meinen Hass, meine Verbitterung und meinen Unglauben gebe, dann ist das Lobpreis für ihn. Ich drehe mich nicht mehr länger um mich, sondern bin auf Gott ausgerichtet. Und Gott hat mein Herz! Auch wenn das voller Wut und Enttäuschung ist. Wow!

Johannes Hartl meinte auf der MEHR auch ungefähr folgendes: Gott will nichts besonderes von mir, er will nur alles!

Als ich das der Lady auf der MEHR erklärt habe, meinte sie: “So habe ich das noch gar nicht gesehen, da muss ich mal drüber nachdenken…!”
Wenn das ungewöhnlich oder neu für dich ist, dann tue es doch auch mal. In einem nächsten Schritt kannst du dann vielleicht auch wirklich alles zu Gott bringen, was in deinem Herzen ist!

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10 Antworten

  1. Hans sagt:

    Wenn’s einen Gott gibt, was ich mittlerweile nicht mehr glaube, so ist er ein Sadist, der Spaß daran hat Leid und Elend auf der Welt zu verbreiten.
    Und komm mir jetzt keiner mit dem Spruch “Egal was geschieht, alles hat einen Sinn”.

    Die christliche Lehre erzählt von einer Hölle. Das kann mich nicht schrecken – wir leben ja schon darin!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. AliBaba sagt:

    Ja, aus mir kam es auch raus, und ich sage es wieder und wieder, ich hasse dich Gott!!! Ich hasse dich, weil ich weiß das es dich gibt. Und Gott ich hasse dich und hoffe das du diesen Brief persönlich erhältst. Du bist Gott der Bösen-Menschen. Für Böse Menschen machst du alles möglich. Erfolg, gönnst du auch nur Böse-Menschen.

  3. Jocky sagt:

    Hallo Hans und AliBaba,
    bis zu einem gewissen Grad kann ich nachvollziehen, wie es euch geht, dass ihr auch schreit “Ich hasse Dich, Gott!” Natürlich kenne ich eure persönliche Situation nicht, aber ich weiß wie es sich anfühlt.

    Der Grund warum ich diesen Blogeintrag geschrieben habe, war ja genau der, dass ich den Eindruck habe, dass genau Gott mich daran erinnert hat, dass ich diesen Schrei in mir hatte. Dieses Detail hatte ich ja schon vergessen.

    Es war Ihm also wichtig, dass ich mich daran erinnert habe und dass Er mir dann am nächsten Tag so gewaltig begegnet ist und gar nicht sauer war.

    Er kann also sehr wohl damit umgehen, dass wir Ihm gegenüber unsere Gefühle herauslassen. Er freut sich sogar, wenn wir das tun. Wissen was in uns ist, tut Er ja eh. Bleibt nicht dabei stehen, werft euch auf euren Gott, beißt euch an ihm fest wie Jakob, der gesagt hat: Ich lasse dich nicht los, bevor du mich nicht gesegnet hast. Auch wenn es die ganze Nacht dauert. Wenn die Nacht so pechschwarz ist, wie es momentan zu sein scheint, ist es schwer vorstellbar, dass es irgendwann auch wieder hell und Tag werden wird. Aber bleibt dran, Gott trägt euch da durch.

    Und Gott ist ganz bestimmt nicht der Gott der bösen Menschen, es gibt auch böse Quellen für Erfolg. Und das Gericht kommt am Ende, in dem Gott gerecht richten wird.

  4. Rolf Nikesch sagt:

    Ich schreie jetzt schon seit MONATEN und Gott hat in meinem Leben noch nie irgendwas verändert.
    Ich weiß garnicht was ich machen soll.
    Ich bin ein Jahr nach Frankfurt gezogen um ein Theologie Studium zu machen weil, GOTT MIR DAS ERZÄHLT HAT!
    Es hat dazu geführt das mich all meine alten Freunde vergessen haben, ich mein ganzes Geld in diese Schnappside verloren habe, meine Freundin mich verlassen und mich ganz allein lieblos und verzweifelt in diesem Gottverdammten Land zurück gelassen wurde.
    Sprich zurücklassen von Gemeinden in Frankfurt wurde ich auch ständig im Stich gelassen.
    Scheiß auf Gemeinde, Scheiß auf Christen und Scheiß auf Gott!!!!
    Falls du anders bist dann melde dich und bring neue Hoffnung damit ich wider glauben kann.

  5. Miriam sagt:

    Lieber Rolf,

    ich hab sehr Ähnliches erlebt wie du! Auch mich hat Gott ganz klar und eindeutig dazu berufen, Theologie zu studieren. Bei mir war es jedoch die Heidelberger Universität. Selbst wäre ich niemals auf die Idee gekommen, das zu machen, aber nachdem gott so klar gesprochen hatte, hab ich mich auf das Abenteuer eingelassen. Auch bei mir hat sich alles dann absolut nicht so entwickelt, wie ich mir das vorgestellt hatte. Es war eine sehr harte Zeit für mich und letztlich konnte ich doch erkennen, wie viel größer Gottes Pläne sind als meine! Ich würde mich total freuen, wenn du mir schreiben würdest. Vielleicht kann ich dir mit meiner Geschichte ein wenig neue Hoffnung geben! Meine Mailadresse ist: MiriMoongirl@web.de ich weiß, das ist eine etwas merkwürdige Mailadresse, aber die “seriösere” möchte ich ungern veröffentlichen 😉 Melde dich gerne, wenn dir danach ist!

    Alles Liebe!

    Miriam

  6. Matyas M. sagt:

    Ich hasse Gott auch! Er quält mich, er verarscht mich, er macht mich nicht gesund, sondern kranker.
    Ich will Ihn töten.
    Ich will ihn quälen.
    Ich will ihn ein bisschen noch einmal kreuzigen.
    Wer hilft mir dabei?
    Amen.

  7. Tanja sagt:

    Ich hasse auch Gott, das ist das allerletzte Arschloch ! Die bösen bekommen alles in den Arsch gesteckt denen geht es prima und den guten bekommen immer mehr Scheisse!

  8. Franz sagt:

    Hallo,

    danke an alle, die hier einen großen Beitrag geleistet haben. Danke an Hans, AliBaba, Rolf, Miriam, Matyas und Tania. Wie wunderbar habt ihr alle die Beiträge geschrieben! Ganz kurz, zusammengefasst, aber wichtig ist, dass man sieht, dass ihr sehr gut begriffen habt, wer eigentlich dieser Gott ist!! Beeindruckend wirklich!

    Und ein großes Dankeschön an Jocky, der ein hervorragendes metaphorisches Beispiel mit dem Flohmarkt und mit dem kleinen Mädchen erzählt hat.

    Ja, so ist es halt dieser Gott, der angeblich allmächtig und allwissend sein soll, die heiligen Bücher und Versen gesendet haben soll, der jedem in schwierigen Situationen angeblich helfen soll, der jedem angeblich nur so viel Last auf die Schultern geben soll, die man ertragen kann.

    Wenn man sehr fromm ist. dann weiß Er nicht einmal, wie sadistisch Er alle Wege blockieren soll und alle Türe schliessen soll. Er stellt immer schwere Steine auf den Weg, Er tötet alle Hoffnungen in einem frommen Menschen, Er würgt den Hals eines Frommen ständig so heftig wie Er je kann.

    Wenn man sehr böse ist, dann weiß Er nicht einmal, wie sehr Er den Arsch dieses Bösen lecken soll. Die bekommen alle Vergnügungen in dieser Welt geschenkt!

    Hey Gott! Glaubst Du, dass Du dadurch Respekt gewinnen kannst oder? Was bringt das alles zu Dir? Was gewinnst Du damit? Machst Du das nur, weil die Ärsche der Bösen sehr lecker schmecken, oder? Oder, weil Du willst. dass die vom Klopapier ersparen?

    Danke für alles! Du hast uns vrraten und im Stich gelassen!! Danke schön, danke schön!

    Ohhh, ich verstehe…Du sagst, dass der Teufel das alles macht… ohhh, was für ein Teufel ist der denn?? Er gewinnt immer, Du verlierst immer, wobei Du immer behauptest allmächtig zu sein! Du bist ein totaler Versager in alles! Und weißt Du was? Du bist der Teufel selbst in deiner schizoiden Persönlichkeit!!!!

    Hat das alles deinen Stolz verletzt??? Wirst Du mich zur Hölle schicken, nur weil ich es nicht mehr ertragen kann und Dich kritisiere, während ich nicht einmal einer kleinen Ameise etwas Böses tue???

    Ohhhh, ich verstehe….nur der Stolz zählt für Dich!!! Du wirst alle Bösen, alle Lügner, alle Diebe, alle Mörder, alle Kindesvergewaltiger, alle Korrupten, usw. verzeihen und die zu Deinem Paradies schicken, wo Du nichts anderes versprechen kannst als ständige Sex-Orgien. Sehr gut! Mach weiter so!

    Wenn wir alle Ihn aus unserem Gehirn löschen, kann dieser Scheißgott nie mehr existieren!! Er würde dann nur zusammen mit den Bösen existieren können, denen Er so gerne das Klopapier ersparen lässt.

  9. Günter sagt:

    Hey super,
    ich bin mittlerweile zu der festen Überzeugung gekommen, dass es keinen Gott gibt. Und damit natürlich auch keinen Teufel. Und überhaupt: wieso reden alle über einen “lieben” Gott? Ist es eine Tautologie? Oder gibt es auch einen bösen Gott?
    Wieso maßen wir uns an, dass es nur EINEN Gott gibt? Warum haben nicht die Römer Recht mit ihren vielen Römern? Oder die Griechen? Oder irgendeine andere Religion? Steckt nicht vielmehr der Wunsch dahinter, dass es da etwas Höheres, etwas Besseres geben müsse? Einen Sinn des Lebens?
    QUATSCH. BLÖDSINN.
    Das Gute gibt es nur, weil es etwas Schlechtes gibt. Das Dunkle nur, weil es etwas Helles gibt. Das Kranke nur, weil es Gesundes gibt. Warum?!
    Meine Antwort lautet darauf: Nenn es, wie du willst, es ist immer dassselbe: Zufall, Schicksal, oder eben Gott.
    Es gibt niemanden, schon lange kein höheres Wesen, das Interesse an uns hat. Warum auch? Denn ansonsten: warum sollten wir etwas Besonderes sein? Warum nicht auch die Ameisen oder die Hyänen?
    Wir neigen zur Selbstüberschätzung. Die Erde steht im Mittelpunkt des Universums, noch vor wenigen Jahrhunderten wurde das von der Kirche behauptet. Aha. Wir sind also wichtig. Nein!!
    Je mehr die Naturwissenschaft vorankommt, umso mehr muss “Gott” sich zurückziehen, bzw. wird bekannt, dass “Gott” Schwachsinn ist.
    Ich behaupte: All das, was wir nicht verstehen, wo wir “göttliche Fügung” oder Ähnliches drin sehen, ist einfach nur die menschliche Dummheit. Einfach ein paar Jahrhunderte zurückgehen. Dort hielten sich die Menschen auch für schlau. Dumm waren sie! Und dumm sind wir!! Wenn ihr die Leute fragen könntet, die in hundert Jahren oder später leben, wisst ihr, was ich meine.
    Quintessenz: Es gibt keinen Gott als Wesen, nur Zufall. Und Zufall ist eigentlich auch nicht richtig. Zufall bedeutet einfach nur: zu wenig Wissen und zu wenig Intelligenz. Mit mehr Wissen / Intelligenz wäre vermutlich ALLES erklär- und vorhersagbar. “Gott” ist nur ein Trost für die Uneinsichtigen oder Dummen.

    Liebe Grüße
    Günter

  10. Markus sagt:

    Es ist schon von der Logik her absolut idiotisch und dumm, zu diskutieren, ob Gott existiert oder nicht. Denn, niemand kann das sachlich beweisen. Außerdem ist das kein Forum für Atheisten, sondern ein Platz für Gläubiger, wo sie ihre Enttäuschungen über den Gott loslassen.

    Ja, wir sind zutiefst enttäuscht, dass Er uns ständig im Stich lässt, dass Er immer sein Gesicht von uns wegdreht, dass Er uns nie zuhört, dass Er uns immer auf seine angeblich so endlose Gnade warten lässt, dass Er uns einfach allein lässt.

    Wir sind zutiefst enttäuscht, zu beobachten, dass Er uns diese Welt zu einer Hölle macht, wenn wir sehr fromm sind und so bleiben, wobei Er den Bösen alle Türe öffnet. Wir sind sehr enttäuscht über dieses schizoide Verhalten von Ihm.

    Keine Gnade, kein Verständnis, keine Hilfe….das ist sicher nicht der Gott, den wir brauchen. So einen Gott braucht niemand.

    Dieser Gott ist nicht der Gott, den wir aus heiligen Büchern kennen….leider…wirklich sehr Schade!

    Jockys Zeichnung stellt alles so beeindruckend dar. Wir sind im Stich gelassen worden.

    Allein schon die Tatsache, dass einige Leute hier über ihre Enttäuschungen schreiben mussten (und dadurch erzielten sie nur eine vorübergehende kurze Erleichterung), ist ein kristallklarer Beweis, dass der Gott versagt hat. Er verdient keine Liebe, keinen Respekt, keine Zuwendung. Er ist unbelehrbar. Er bekommt, was Er geerntet hat.

    Diese Seite wurde Ende Januar 2015 geöffnet. Ich bin mir absolut sicher, dass niemand, der sich hier über Gott beschwert hat, bis jetzt je eine vollständige Erleichterung im Leben gefunden hat (außer vielleicht ganz kurzer Augenblicke der Hoffnungen).

    Ja….Enttäuschungen….das ist ein Prozess. Möglicherweise werden Einige, die hier was geschrieben haben, irgendwann ein Atheist. Es ist durchaus möglich, dass vielleicht auch Jocky eines Tages ein Atheist wird. Vielleicht wandelt sich ein Atheist durch eine große Epiphanie plötzlich zu einem Gläubiger um. Man kann nie wissen.

    Dualität, Gegensätze, schizoides Verhalten….das sind Gottes Eigenschaften. Im untersten Niveau können wir das sehr einfach beobachten: Er gibt Leben, Er nimmt Leben; Er bestraft (immer die Gläubigen), Er belohnt (immer die Bösen); Er hat Paradies, Er hat Hölle; Er gibt Reichtum, Er gibt Armut; Er ist sehr zornig, Er ist sehr barmherzig und mitleidig, usw.

    Er drückt ständig auf unseren Nacken mit voller Wucht und sadistischer Härte, während wir mit letzter Kraft aufschreien und weinen: „Ich kann nicht atmen!“.

    Wer will denn so einen Gott?? Er ist ein Versager! Er ist durchgefallen! Er ist nicht allmächtig!

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