Mit ‘Friede’ getaggte Artikel

Prophetische Kunst – The Glow

Gepostet von Jocky um 22:27


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Endlich habe ich die Gelegenheit euch mein nächstes Auftragsbild zur Verfügung zu stellen. Eine Freundin bat mich ein Bild für die Familie ihrer Schwester zu malen, die eine geliebte kleine Tochter durch eine schwere Krankheit verloren hatten. Die ganze Familie war durch diesen Schicksalsschlag tief getroffen. Nun sollte ich zum Jahrestag ein tröstendes Bild malen.

Für mich eine krasse Herausforderung da unbeeinflusst von Gott zu hören. Nach einigem Zögern entschied ich mich, einen für mich ungewöhnlichen Weg zu gehen. Ich beschloss nämlich, den Heiligen Geist meine Hand für Farben und Strichführung leiten zu lassen. Das entwickelte sich dann im Entstehungsprozess ganz anders wie ich mir das anfangs vorgestellt hatte.

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Das habe ich der Auftraggeberin geschrieben, was bisher auch sehr gut ankam:

„Hallo […],
ich habe nun endlich ein Bild für dich/ euch fertig. Es ist vielleicht etwas ungewöhnlich bzw. unerwartet. Es ist mir echt schwer gefallen mit all dem Wissen um den Hintergrund wirklich ungefiltert von Gott einen Eindruck für euch zu empfangen.

So habe ich mich entschieden, einmal einen ungewöhnlichen Weg zu gehen und etwas Abstraktes zu gestalten und den Heiligen Geist zu bitten, meine Stifte zu führen.

Dabei ist ein farbintensives, turbulentes Bild entstanden. Ich habe es „The Glow“ genannt. Das Licht von Jesus inmitten all der Turbulenzen, Wirbel, Widerwärtigkeiten und Ohnmacht. Sein Licht scheint durch.

Ich stelle es euch mal zur Verfügung. Mal sehen, was ihr davon haltet.

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Die Wirksamkeit von Gottes Schutz

Gepostet von Jocky um 22:55

Gottes Schutz
Eine Statuszeile einer Freundin auf Facebook hat mich zum Nachdenken über die Wirksamkeit von Gottes Schutz gebracht. Sie schrieb dort nämlich, dass sie ihre Kinder in den nur wenige hundert Meter von ihrer Wohnung entfernten Kindergarten begleitet habe. Auf meine Bemerkung, dass wir als Kinder damals alleine über einen Kilometer in Schule und Kindergarten gegangen wären, meinte sie dass Berlin und grade dieses Viertel viel gefährlicher als unsere Kleinstadt wäre und diese Vorsichtsmaßnahme rechtfertige. Das spannende jedoch ist, dass heute meine Nichten und Neffen, die nur zwei Straßen weiter von meinen Eltern wohnen, auch jeden Tag mit dem Auto zur Schule gebracht werden. Ganz unabhängig davon, was da jeweils heute die Gründe dafur sind, war damals unser Schulweg ja nicht deshalb sicherer, weil wir bloß in einer Kleinstadt gewohnt haben. Auch damals mussten wir alleine viel befahrene Straßen überqueren und man hört ja immer wieder, dass grade in idyllischen Käffern Triebtäter ihre Opfer finden.

Dass war der Anstoß, dass ich mir Gedanken über die Wirksamkeit von Gottes Schutz gemacht habe. Als Christen glauben wir ja, dass wir unter Gottes Schutz stehen, dass Er auf uns aufpasst. Weil wir aber manchmal oder öfter schlechte Erfahrungen gemacht haben, helfen wir ein bisschen nach. Das sieht dann bei jedem von uns unterschiedlich aus.

Wir bringen unsere Kinder überall hin, lassen sie kaum etwas alleine machen, schützen sie vor vermeintlich schädlichen Einflüssen (jetzt mal ganz unabhängig von meiner Ausgangsgeschichte). Eine Konsequenz kann dann aber sein, dass unsere Zöglinge den alltäglichen Herausforderungen des Lebens kaum gewachsen sind und sie nicht mündig werden. Als ich klein war ist unsere Mutter sehr lange mit uns zu jedem Arzt gegangen. Ich glaube heute, dass sie das länger getan hat als wirklich nötig war. Die Folge war, dass ich Angst hatte alleine zum Arzt zu gehen und dass ich mir heute mit neuen Situationen unheimlich schwer tue…  (mehr …)