| |

Avatar – Performance Capture



Also eines muss man dem James Cameron schon lassen. Mit Hintergrundinfos zu seinem neuesten Film „Avatar“ ist er nicht knauserig. Auch wenn da immer ein bißchen Selbstbeweihräucherung mit schwingt, der Zuschauer erhält etliche Informationen über die Entstehung des Films. In einem Interview sagte er sogar einmal, dass er die Technik, die er da entwickelt hat, auch andern Filmemachern zur Verfügung stellt. Weil jeder neue Film, neue Herausforderungen hat, würde das den Stand der Technik und damit das Machbare nach vorne bringen. Ein anderer Filmemacher kann darauf aufsetzen und die Technik weiter nach vorne pushen.

Grade in diesem Clip hat man den Eindruck, dass Jim (wie er oft genannt wird) jedem deutlich machen will, dass hier keine Riege von Trickspezialisten jahrelang von Hand animiert hat. Und es ist ja wirklich beeindruckend, dass die ganze Mimik und Emotion der Schauspieler direkt auf die Alien Kreaturen im Film übertragen wurden.

Dennoch glaube ich, dass etliche Szenen noch von Hand nachbearbeitet wurden. Denn die Na’vi haben ja alle Schwänze, die die Schauspieler wohl kaum bewegt haben. Auch die ganzen Tiere, die vorkommen wurden wohl kaum irgendwo gecaptured. Vor allem da sie alle 6 Arme bzw Beine haben.

Dennoch sehr beeindruckend, was heute so tricktechnisch geht!

0 Kommentare

  1. so von der Technik her ist der Film echt toll 🙂 Naja… diese Selbstbeweihräucherung… 🙂 Typisch amerikanisch? Ich frag mich, ob die Schauspieler die Sachen zum bewerben hernehmen. Das beste dieser Form hab ich beim Making of von "Beverly Hills Cop II" gesehen. "Oh, ich komme um 2 Uhr Morgens von den Aufnahmen heim und um 4 Uhr steh ich wieder auf und pinsel ich meine Storyboards für den nächsten Drehtag"

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

 

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.