Mit ‘Leid’ getaggte Artikel

Die Nacht des Geschichtenerzählers IV: Umgang mit Leid

Gepostet von Jocky um 17:43

Da es in letzter Zeit immer wieder Kommentare auf einen bestimmten Blogartikel gab, der sich mit Leid beschäftigt, möchte ich in diesem Video einige kurze Punkte rund um den Umgang mit Leid aufführen. Vermutlich werde ich noch weitere Videos über das Thema Leid machen.

Der besagte Blogartikel “Ich hasse Dich, Gott!” befindet sich hier: klick

Inhalt:
0:48 – Intro
2:49 – Berechtigung für dieses Video
4:13 – 1. Leid gehört zum Leben
4:47 – 2. Jeder darf anders leiden
5:10 – 3. Druck bringt hoch, was in mir ist
6:39 – 4. Gott arbeitet am Charakter
7:55 – 5. Wahrheit muss durchlebt sein
8:33 – 6. Schmetterling durchbricht Kokon
9:23 – 7. Krisen sind endlich

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Wenn euch die Musik des Videos gefallen hat, dann folgt doch gerne auch diesem Künstler:

Ich hasse Dich, Gott!!!

Gepostet von Jocky um 22:20

Ich hasse Dich, Gott!!!
Es ist schon spannend, dass ich in letzter Zeit wieder auf das Thema stoße. Irgendwie scheint es sogar so zu sein, dass mich Gott regelrecht darauf stupst. Und zwar geht es darum, wie wir damit umgehen, wenn wir Enttäuschungen erlebt haben, konkreter wenn uns Gott enttäuscht hat. Vor allem Christen, die christlich aufgewachsen sind, haben damit Schwierigkeiten ihre Gefühle gegenüber Gott zu äußern. Sie meinen, sie müssten den frommen Schein wahren, dürften keine negativen Gedanken zulassen, immer das brave Kind sein. Sie haben Angst, dass Gott es nicht verträgt, sie nicht mehr mag oder sie gar bestraft, wenn sie ihre negativen Gedanken rauslassen.

Das Ding an der ganzen Geschichte ist doch, dass Gott doch eh alles weiß. Er weiß, wie es in uns innerlich aussieht, wie wir ihn nicht verstehen, wie verzweifelt wir sind. Auch wenn wir es vielleicht selber nicht wahrhaben wollen, es ist ja trotzdem alles da. Gott können wir doch nichts vormachen. Es ist schon trollig, wenn wir das wirklich glauben. Fast so nett wie die Geschichte mit den Maultaschen. Wir packen das Fleisch, das wir in der Fastenzeit nicht essen dürfen, einfach in einen Teigmantel und schon sieht es Gott nicht mehr… Nunja, nicht wirklich!^^

Nun bin ich in meinem Leben immer wieder durch Enttäuschungen gegangen, habe einige Verletzungen erlebt und mich deshalb auch viel mit dem Thema Leid beschäftigt und warum Gott das zulässt (wenn man sich die Themen meiner Predigten anschaut, die aufgenommen wurden, wird man das sehr schnell merken). In letzter Zeit habe ich immer wieder mit Leuten über dieses Thema gesprochen und es scheint ihnen geholfen zu haben. So will ich hier mal einiges dazu schreiben.
(mehr …)

Predigt: Der Wert harter Zeiten

Gepostet von Jocky um 16:42

JF München
Ich hatte letztens mal wieder Gelegenheit bei den Jesus Freaks München zu predigen. Leider war jetzt ne Weile viel los, so dass ich erst jetzt dazukomme, die Medien zu posten. Mich beschäftigt das Thema ja schon ne ganze Weile. Und so habe ich meine Erkenntnisse rund um das Thema Leid – und was wir daraus lernen können – in eine Predigt gepackt.

Jocky predigtIch habe mich ja durch einige Krisen, das Warten auf diverse Dinge sehr intensiv damit beschäftigt. Vor kurzem habe ich über das Thema  “Die Wirksamkeit von Gottes Schutz” gebloggt. Wieder einmal wurden die Gedanken, die ich rund um die Thematik gesammelt habe, von Johannes Hartel bestätigt und ergänzt ( “Wenn die Seele weint“).

Natürlich ist das Thema sehr polarisierend, war doch der Arbeitstitel “Die Notwendigkeit des Leids” und vieles steht in direktem Gegensatz zu dem, was ich sonst über Gott glaube. Dass er unser Heiler ist, dass er alle Krankheiten heilen will, dass er uns aus Schmerz und Chaos rausholen will, dass er uns wirklich beschützen will.

Aber viele geistliche Wahrheiten passen nicht wie Puzzleteile zusammen, es ist eine Spannung vermeitliche Gegensätze auszuhalten und vielleicht auch erstmal stehen zu lassen. Vielleicht eher wie die einzelnen Teile einer Facette, wo die Stücke nicht zweidimensional zusammenpassen…

Seht selbst, zieht euch die Predigt rein. Wir können uns gerne darüber austauschen 🙂
Hier nun noch die Materialien zum Download. Viel Spaß!
Pdf Skript | icon_mp3 m4a (12,1 MB) | MP3 (24,2 MB) (mehr …)

Die Wirksamkeit von Gottes Schutz

Gepostet von Jocky um 22:55

Gottes Schutz
Eine Statuszeile einer Freundin auf Facebook hat mich zum Nachdenken über die Wirksamkeit von Gottes Schutz gebracht. Sie schrieb dort nämlich, dass sie ihre Kinder in den nur wenige hundert Meter von ihrer Wohnung entfernten Kindergarten begleitet habe. Auf meine Bemerkung, dass wir als Kinder damals alleine über einen Kilometer in Schule und Kindergarten gegangen wären, meinte sie dass Berlin und grade dieses Viertel viel gefährlicher als unsere Kleinstadt wäre und diese Vorsichtsmaßnahme rechtfertige. Das spannende jedoch ist, dass heute meine Nichten und Neffen, die nur zwei Straßen weiter von meinen Eltern wohnen, auch jeden Tag mit dem Auto zur Schule gebracht werden. Ganz unabhängig davon, was da jeweils heute die Gründe dafur sind, war damals unser Schulweg ja nicht deshalb sicherer, weil wir bloß in einer Kleinstadt gewohnt haben. Auch damals mussten wir alleine viel befahrene Straßen überqueren und man hört ja immer wieder, dass grade in idyllischen Käffern Triebtäter ihre Opfer finden.

Dass war der Anstoß, dass ich mir Gedanken über die Wirksamkeit von Gottes Schutz gemacht habe. Als Christen glauben wir ja, dass wir unter Gottes Schutz stehen, dass Er auf uns aufpasst. Weil wir aber manchmal oder öfter schlechte Erfahrungen gemacht haben, helfen wir ein bisschen nach. Das sieht dann bei jedem von uns unterschiedlich aus.

Wir bringen unsere Kinder überall hin, lassen sie kaum etwas alleine machen, schützen sie vor vermeintlich schädlichen Einflüssen (jetzt mal ganz unabhängig von meiner Ausgangsgeschichte). Eine Konsequenz kann dann aber sein, dass unsere Zöglinge den alltäglichen Herausforderungen des Lebens kaum gewachsen sind und sie nicht mündig werden. Als ich klein war ist unsere Mutter sehr lange mit uns zu jedem Arzt gegangen. Ich glaube heute, dass sie das länger getan hat als wirklich nötig war. Die Folge war, dass ich Angst hatte alleine zum Arzt zu gehen und dass ich mir heute mit neuen Situationen unheimlich schwer tue…  (mehr …)